
Jürgen Noltensmeier
Schon seit seiner Studienzeit in Hamburg und Glasgow widmet sich
Noltensmeier dem Häusermotiv, wobei er wahlweise auch Möbelstücke,
Küchengeräte, Autobahnen oder Kaufhäuser auf die Leinwand bringt.
Seit nunmehr zehn Jahren behauptet Noltensmeier seine malerische Position im
wohl interessantesten Schmelztiegel der zeitgenössischen Malerei
Deutschlands, der sogenannten Neuen Leipziger Schule. Eigenständig aber
nicht völlig unberührt vom Boom der Leipziger Malerei um Neo Rauch
entwickelt er dabei seine typische Bildsprache, die seine Häuser in eine
kriminalistische Stimmung versetzt und im kommenden Jahr in die westfälische
Provinz eintaucht.
Dabei kann Noltensmeier, der auch als Schriftsteller ( z.B. „Geburtenstarke
Jahrgänge“, Kiepenheuer&Witsch) arbeitet durchaus als Kenner des Metiers
betrachtet werden.
Wir freuen uns auf ein wahren Maler und wünschen allen Beteiligten viele interessante Momente im Stadtmalerprojekt 2009.