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David Kyungu

David Kyungu

Waltroper_Stadtmaler_2002

Nach der Vielzahl der Aktivitäten und der großen Anzahl der beteiligten SchülerInnen und LehrerInnen im Schuljahr 2000/2001 beschlossen die Initiatoren des Projekts im darauffolgenden Jahr eine Überarbeitung der Projektstrukturen durchzuführen, neue Zeitabläufe zu installieren, vorhandene Partnerschaften und Sponsoren zu bündeln sowie die Nachhaltigkeit des Projekts  innerhalb der Stadt und der Region zu erhöhen.

Durch die innerhalb der KISS-Bewegung durchgeführten Fortbildungen zum Thema Stadtmaler wurden die Eichendorff-Grundschule in Haltern, sowie die Westerbach-Grundschule in Oer -Erkenschwick neue Schulpartner des Projekts. Ebenfalls wurde die in der Gesamtschule vorhandene Schulpartnerschaft mit einer Schule in Tansania bei der Projektentwicklung für das Schuljahr 2002/2003 inhaltlich eingebaut.

Nach einer gemeinsamen Absprache wurde der tansanische Karikaturist und Filmemacher David Kuyungu zum Stadtmaler 2002/03 ausgewählt. Des Weiteren wurde mit der Firma Manufactum ein neuer Förderer gefunden, der neben der finanziellen Unterstützung auch einen hervorragenden Ausstellungsort für die zukünftigen Stadtmaleraktivitäten zur Verfügung stellt: Die Fördermaschinenhalle der ehemaligen Zeche Waltrop. Damit löste sich ein altes Problem der gesamten Aktivitäten, einen innerhalb der Stadt und der Region repräsentativen und öffentlichkeitswirksamen Rahmen für Ausstellungen und Aktionen vorzuweisen. Die Arbeit Kuyungus im Jahr 2002 setzte sich aus einem einwöchigen Arbeitsaufenthalt in Haltern und Oer -Erkenschwick sowie einer dreiwöchigen Arbeitsphase in Waltrop zusammen.

Während dieser Wochen standen neben der künstlerischen Tätigkeit viele geografische und politische Aspekte, die in der Herkunft des Künstlers begründet lagen im Mittelpunkt der Arbeit. SchülerInnen der Gesamtschule sowie unserer Partnerschule in Rubale/Tansania, die zu einem Austauschprogramm in unserer Schule weilten, unterstützten die Arbeit David Kyungus in den Grundschulen.

Gleichzeitig planten die Organisatoren ein Überblicksausstellung „Stadtmaler 94_02“, die alle Aspekte der bisherigen Prozesse, Strukturen und Ergebnisse exemplarisch vorstellte. Im November und Dezember 2002 sahen über 1200 Besucher in der Fördermaschinenhalle der Zeche Waltrop eine beeindruckende Schau des bisher Entstandenen. Dabei wurde von der Stadtmalerin 98, Alicja Horbowy und SchülerInnen der Gesamtschule eine Performance, die einen Dialog zwischen der ausgestellten Kunst und der vorhandenen Fördermaschine führte, entwickelt und zur Aufführung gebracht. Führungen durch SchülerInnen der Gesamtschule rundeten neben der fünfwöchigen Betreuung der Ausstellung den organisatorischen Rahmen der Präsentation ab. Weiterhin präsentierte die Eichendorff-Grundschule im Festsaal des Alten Rathauses der Stadt Haltern die Ergebnisse der SchülerInnen und des „Stadtmalers in Haltern am See“. Für die Eröffnung gestaltete ebenfalls Alicja Horbowy mit SchülerInnen der Halterner Grundschule eine Performance. In der Zeit der Ausstellungen in Waltrop und Haltern wurden Kontakte zu interessierten Schulen und Initiativen aus der Region geknüpft, die auf eine Fortentwicklung der Vernetzung des Projekts positiv wirken werden.

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