Ilona Kiss
Im Jahre 1997 wurde erstmalig nur eine Künstlerin nach Waltrop eingeladen. Die ungarische Buchkünstlerin Ilona Kiss genoss als erste Stadtmalerin einen dreiwöchigen Arbeitsaufenthalt mit einem Stipendium von 1000 DM. Als Äquivalent für das gezahlte Stipendium nutzte die Stadt die Möglichkeit, eine Arbeit der Künstlerin zu erwerben.
Die in
Budapest lebende Grafikerin Ilona Kiss erregte mit ihren ungewöhnlichen
Arbeiten im Atelier in der Gesamtschule sofort das Interesse der
SchülerInnen und LehrerInnen und inspirierte so den Kunstunterricht in den
Jahrgangsstufen 7 - 11 nachhaltig. Die in dieser Größenordnung völlig neue
Einbeziehung der Arbeit der Stadtmalerin führte zu über 70 Schülerarbeiten
zum Thema Buchobjekt. Eine im Dezember 1997 durchgeführte
Gemeinschaftsausstellung von Künstler- und Schülerarbeiten in den Räumen der
Gesamtschule Waltrop fand über den Rahmen der Schule hinaus ein überaus
positives Echo. Es schloss sich im selben Jahr die erste, alle bisherigen
Stadtmaler zusammenfassende, Exposition in den Räumlichkeiten des
Regierungspräsidenten in Münster an. Das dabei erfahrene Echo bestärkte das
Interesse der Organisatoren, diese Aktion weiter zu betreiben und einer
größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Die in Münster gezeigte Ausstellung
gab einen ausschnitthaften Überblick über die Ergebnisse der vergangenen
vier Jahre.
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